Ökumenischer Kirchengarten OASE
Oecumenische Kerkentuin OASE – Christenen aan de grens

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Willkommen auf der Oase!

Oase Feuer, vrijdag 16 juli om 19.00 uur. „Wer gegen die Nazis kämpft, der kann sich auf den Staat überhaupt nicht verlassen.“

Esther Bejarano – Schriftstellerin, Musikerin, Shoa-Überlebende und Antifaschistin – verstarb vergangenen Samstag im Alter von 96 Jahren. In ihren Augen liegt es an uns, der Zivilgesellschaft, dass der Spruch „Nie wieder Faschismus!“ nicht bloß eine leere Worthülle bleibt. Haben wir aus der Geschichte gelernt? Was hat Esthers Wirken mit den Entwicklungen in NRW und der geplanten Verschärfung des Versammlungsgesetzes zu tun? Diese Fragen thematisiert das Oasefeuer am 16. Juli um 19 Uhr am Ende der Dinkelstraße links. Bei Brot und Wein sind alle eingeladen nach einem kurzen Vortrag ihre Gedanken auszutauschen.

Endlich ist es wieder so weit: wir dürfen die Oase wieder öffnen.

Am Sonntag, den 28. Juni ist die Oase wieder von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.

Jetzt kann man sich wieder auf der Oase treffen und die Natur genießen. Bei einer Tasse  Kaffee und Kuchen kommt man ins Gespräch. Die Kinder können den Spielplatz  erobern. Allerdings müssen wir die Abstandsregeln einhalten und auch dabei auf die Hygiene achten. Das Oaseteam freut sich auf die Besucher.
Weet dat je welkom bent.

keine Aktivitäten wegen Corona

Liebe Leute,

Corona bestimmt unseren Alltag.

Auch auf der Oase wird es bis auf Weiteres keine Aktivitäten geben.

Treffpunkt für eine Tasse Kaffee am Sonntag und ein Gespräch miteinander ist leider auch nicht möglich.

Liebe Menschen, wir wünschen viel Kraft in den kommenden Tagen und denken aneinander. Ein Anruf, eine E-Mail-Karte oder ein Brief. Es sind die kleinen Dinge, die wir tun können.

Unser Leben kann nicht immer voller Freude, aber immer voller Liebe sein.

(Thomas von Aquin)

Ehrenamtspreis

Hallo liebe Mitglieder und Freunde der Oase,
in der letzten Woche habe ich von der Stadt Gronau eine erfreuliche Nachricht bekommen.
Die Oase, der ökumenische Kirchengarten soll den Ehrenamtspreis der Stadt Gronau bekommen.
Am Montag, dem 25. November um 15.00 Uhr soll der Preis überreicht werden.
Marlies Gartmann

Oase Saison 2019

Am frühen Ostermorgen, den 21 April startete die Oasesaison. Auf dem atmosphärvoll hergerichteten Gelände gedachten wir  der Auferstehung Christi. Anschließend wurde im Gebäude der „Gronauer Tafel“ beim leckeren Früstück auch viel diskutiert.

Ab dem 2. Ostertag wurde wieder auf dem Oasegelände Kaffee und Kuchen gegen eine kleine Spende angeboten. Viele Spaziergänger  und Radfahrer machten hier Rast um sich an diesen schönen Ort auszuruhen. Kinder spielten hier im Sandkasten und mit der Wasserpumpe, bis daraus eine Flusslandschaft entstand.

Der Stammtisch unter dem Apfelbaum wurde gerne am Wochenende von Stammgästen besetzt. Sie diskutierten gerne von Gott und die Welt.

Das Jahresmotto:“sag Dankeschön“, wurde oft bei verschieden Aktivitäten besprochen. Das Motto passte gut zu den Weltproblemen, die wir während des Oasefeuers am Freitagabend, dem eine Weltttag, das Bergfest und am 29. September, dem Saisonende mit dem traditionellen Früchtefest nicht aus den Augen ließen.

Der Tag beim traditionellen Früchtefest war nass aber gemütlich. Der Backofen funktionierte, Äpfel wurden gepresst, Früchte aus dem Garten und vom Feld wurden angeboten.  Schöne Ansichtskarten, fairtrade Kaffee, Taschen, Sterne aus Holz, Hampelmänner und wunderschön gebastelte Döschen und Fotoalben rundeten das Verkaufsangebot ab. Am Ende des Früchtefestes stand in der Mitte der Bühne eine Osterkerze und Ernteprodukte. Mit Gedichten, einem beeindruckenden Text, passend zum Jahresthema und einigen Liedern wurde eine Andacht gehalten.
Danach gab es ein reichhaltiges Essen. Dann wurde Geschirr gespült und alle beteiligten sich im strömendem Regen beim Zeltabbau.

Auch in dieser 17.Saison danken wir vielen aktiven Menschen. Sie sorgten dafür dass auf der Oase noch immer ein Plätzchen  frei ist für jung und alt und für Menschen aus allen Länder und verschiedene Kulturen, die sich hier zu Hause und wohl fühlen.

Vielen Dank
Übersetzung: Arnoldus.

ps.    Hoffentlich begegnen wir uns am 1. Advent zum Treffen in der Winterpause. Wo und wann wird noch bekannt gegeben.

Am Sonntag, den 12 Januar findet der Dreiköningswandertag  am Tankenberg in De Lutte statt. Alle sind herzlich Willkommen.

Kurzprotokoll zum Oase-Feuer-Vortrag am 06.09.2019 von Frau Marloes Luijerink-Hendriksen


Zu Beginn spielte Frau LH einen kleinen Film der Rabobank – Kreditgeber vieler niederländischer Landwirtschaftsbetriebe – ab, in dem für die moderne Landwirtschaft, zu der auch eine starke Spezialisierung gehört, als Garant für eine gesicherte Lebensmittelversorgung geworben wurde.
Dann berichtete sie anhand von projizierten Fotos über den Kälberaufzuchtbetrieb, den sie und ihr Mann bei Losser betreiben. Dort ziehen sie ca. 3600 männliche Kälber auf, die  – neben den weiblichen Kälbern – durch die jährliche Besamung von Milchkühen entstehen, was zur Aufrechterhaltung des Milchgebens durchgeführt wird. Die Kälber werden im Alter von 2 Wochen von der Mutter getrennt und dann bis zum Schlachtalter von 12 Monaten gehalten; es gibt  andere Betriebe, in denen die Kälber 8 Monate lang gehalten und nur mit Milch gefüttert werden, damit ihr Fleisch weiß bleibt. Die Fütterung im hier beschriebenen Betrieb erfolgt zu 60 % mit Restprodukten der Lebensmittelindustrie und zu 40 % mit Mais. Die Tiere werden in Gruppen zu maximal 14 gehalten; dabei stehen einem Kalb rechnerisch zwei Quadratmeter zur Verfügung; gesetzlich  vorgeschrieben sind 1,8 Quadratmeter. Es finden regelmäßig tierärztliche Kontrollen statt.
    Aus dem im Betrieb anfallenden Mist entsteht dort Biogas. Auf den Ställen befinden sich Photovoltaik-Paneele, die Strom für 330 Haushalte erzeugen.
    Von Mitarbeitern der Universität Wageningen wird auf dem Betrieb erforscht, wie der Nachteil der Entstehung von Methan – ein stark wirkendes Klimagas – bei der Rinderhaltung vermindert werden kann.

Ergänzende Anmerkungen, auch zur Milchviehhaltung (Quelle: GEO 10 / 2013):

Aus der Besamung der Milchkühe gehen nicht zwangsläufig auch männliche Kalber hervor, da auch Sperma erhältlich ist, aus dem nur Jungtiere eines Geschlechts entstehen, sogenanntes „gesextes“ Sperma. Dieses wird aber normalerweise nicht verwendet, weil es deutlich teurer ist als das gewöhnliche (2013: 65 Euro im Vergleich zu 28 Euro) (S.147 /148).
    Eine Kuh kann natürlicherweise 20-25 Jahr alt werden, wird aber nach der Phase der als wirtschaftlich betrachteten Milchleistung im Alter von ca. fünf Jahren geschlachtet.
    Mit der Trennung von Mutterkuh und Kalb ist natürlich ein Leiden bei beiden Tieren verbunden.

 

J. Hoffmann

Kinderspielwoche der Oase

vom 15.bis 19. Juli 2019

Am Sonntag wurde das Gelände von den Eltern hergerichtet damit die Kinder am Montag  starten konnte. Wie jedes Jahr wurden viele Aktionen angeboten. Wie schön dass die Oase an der Dinkel liegt. Eine Seilbahn wurde auch aufgebaut.

Vorher wurde Erzählt wie Lustig es ist ins Wasser zu fallen. In vier Gruppen wurde der jeweilige ausgedachte Gruppenname auf einem Laken gezeichnet und am Ende der Spielwoche wurde daraus  Kissen gemacht. Der Erfolg war wunderschön. In einem Kreis befanden sich zwei mal vier Aufträge. 

Es wurden viele interessante  Sachen angeboten. Wasserflugzeuge basteln mit einem Motor und Batterien, Nistkästchen und Windmühlen herstellen, faltbare Fotoalben, ein Traumfänger und Bilder nach Mondriaan. Flaschen wurden beklebt mit Pappmschee bis daraus eine Vase enstand. Das ganze wurde mit Blumen verziert.

Die Kinder spielten ganz problemlos miteinander. Im Sandkasten mit einer Wasserpumpe entstanden viele neue Bauwerke. Sogar unter dem Klettergerüst wurde ein Zoo für Ameisen angelegt.(Filmreif).

Es gab Brot und Getränke für einen Zwischenimbis. Warme Mahlzeiten wurden jeden Tag in der Küche mit viel Liebe zubereitet. Obst und Naschereien  gab es Mittags. Ein Pizzabäcker backte am Donnerstag  hervorragende Pizzen.

Der Tag began und endete jeden Tag in einem Stuhlkreis. Dieses Jahr unter dem Thema: „Danke sagen“. 

Die Lieder die gesungen wurden, wurden von Gitarre, Querflöte  und Geige begleitet. Das alles hörte sich wunderbar an.

Beim spielen wurden rege soziale Kontakte geknüpft.

Am letzten Tag wurden die gebastelten Gegenständen ausgestellt und die Kinder ernteten von den Eltern viel Lob. 

Die Kinder zeigten den Eltern auch gerne wie nass das Dinkelwasser war.

Am Ende der Spielwoche gab es ein reichhaltiges Büffet, das von den Eltern fertiggestellt wurde.

Gegen Abend beteiligten sich alle beim Abräumen und Zelte abbauen. Um 20.00 Uhr war alles fertig.

Das Fazit war;Eine traumhafte Woche, schönes Wetter und eine angenehme Führung mit zufriedenen Kindern. 

  

Übersetzt von Arnoldus.

Oase-Feuer: Von Krieg und Frieden im Hambacher Wald

Das Oase-Feuer am kommenden Freitag 21.9.2018, 17 Uhr widmet sich dem Thema Frieden von einer ungewöhnlichen Seite: in den Medien finden wir zur Zeit Meldungen wie „Umweltschützer oder Ökoterroristen?“, „Krieg um den Wald“ oder „Friedenskreuz wird in den Wald getragen“. Gemeint ist der Hambacher Wald, welcher nur knapp 200 km von uns entfernt ist und (WN berichtete) dem Braunkohletagebau weichen soll. Wann sprechen wir von „Krieg“ – oder anders: wo fängt „Frieden“ an? Interessierte sind herzlich zu dem Vortrag eingeladen und sich im Anschluss bei Brot und Wein auszutauschen.

Kinderspielwoche 2018 auf der Oase

Vom 23. bis 27. Juli haben wir eine eine Ferienspielwoche organisiert. In dieser Woche war es sehr heiß. Für Kinder nicht direkt problematisch, da sie sich schnell anpassen konnten. Sie hatten Spaß daran, in einem offenen Zelt zu spielen und Gegenstände zu basteln. An fünf Tagen konnten sie an der Dinkel spielen, in einer Wasserrutschbahn toben, und ganz viel Wasser trinken.

So kann man es lange aushalten bei dem Wetter und ganz nebenbei auch noch eine andere Sprache lernen. Fußball, Fangspiele und Versteckspiele wurden nicht gespielt. Der große Sandkasten wurde auch nicht so gut benutzt wie in den letzten Jahren. Die Kinder amüsierten sich im Schatten und erfanden eigene Spielen.

Die Tage in der Woche gingen in Windeseile vorbei.

Die Küche war wie immer gut organisiert und vom Feinsten. Am Donnerstag hat jeder Pizza gebacken in einem Lehmofen auf dem Gelände.

Nachmittags erzählte eine Imkerin über Bienen und zeigte alles anschaulich. Alle durften auch Honig probieren.

Die Kinder haben auch noch ein Bienenhotel  gebastelt. In eine Holzscheibe wurden Löcher gebohrt, dann ein Dach darauf montiert und fertig war das Hotel für Wildbienen.

Am Freitag haben wir alle gebastelten Gegenstände ausgestellt. Es sah wunderbar aus. Ein Pappkarton mit Beleuchtung und Anschauungsmaterial, ein buntbemaltes Herzchen aus Holz, ein Katamaran mit Motor, eine Blechdose als Insekt mit einem Blümchen, ein Tier aus Pappmaschee und das zuerst gefertigte Projekt: ein Rucksack mit dem Namen der jeweiligen Gruppe.

Wir waren doch sehr überrascht, dass jedes Kind sieben Gegenstände gebastelt hatte. Die Eltern waren sehr stolz darauf, was ihre Kinder gebastelt hatten.

Am Freitag wurde die Spielwoche abgerundet mit einer Geschichte und danach wurden Lieder gesungen. Es gab auch noch ein schönes Essen zu dem auch die Eltern beitrugen. Erfahrungen und Erlebnisse wurden ausgetauscht.

Wir danken alle Mitarbeitern recht herzlich, die sich eingesetzt haben für diese schöne Spielwoche.

Hoffentlich bis nächstes Jahr.

Die Mitarbeiter der Oase.

 

Übersetzung: Arnoldus.

Eine Welt-Tag auf der Oase

 

 

SOLIDARITÄT – „Lass keinen draußen stehen“
Thema des Eine Welt-Tages auf der Oase

Im Mittelpunkt des diesjährigen Eine Welt- Tages stehen Türen. Vor verschlossener Türe stehen; mit der Tür ins Haus fallen; zwischen Tür und Angel stehen; einen Fuß in die Tür bekommen; offene Türen einrennen: Türen lassen sich öffnen, werden aber auch von Menschen verschlossen.

Verschiedene lokale Gruppen werden beim diesjährigen Eine Welt- Tag am 17.06.2018 in der Zeit zwischen 11 Uhr und 17.30 Uhr ihre Gedanken zum Thema SOLIDARITÄT – „Lass keinen draußen stehen“ künstlerisch auf alten Holztüren präsentieren. Die verschieden gestalteten Tür-Elemente werden zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt. Dieses wird am Eine Welt – Tag auf dem Gelände der Oase ausgestellt und sicherlich zur Diskussion und zum Austausch bzgl. des Themenschwerpunktes Anlass bieten. Darüber hinaus sind Sie eingeladen, sich noch während des Eine Welt- Tags durch die Gestaltung weiterer Türen einzubringen. Hierzu hat Marcos Xenofonte aus Brasilien – vielen bekannt u.A. durch die wundervolle Verwandlung langweiliger Stromkästen in kleine Kunstwerke – seine Unterstützung zugesagt.

Zudem laden verschiedene lokale und benachbarte Eine Welt-Initiativen ein, sich an ihren Ständen über ihre solidarische Arbeit zu informieren, sowie das ein oder andere Produkt aus fairem Handel, lokaler Erzeugung oder Handgemachtem zu erstehen.

Nicht nur die Weltmusik, die diesen Tag untermalen wird, kommt aus „aller Herren Länder“, sondern auch das solidarische Mahl, welches für das leibliche Wohl der Oasegäste sorgen wird, beinhaltet Speisen verschiedener Kontinente.

Auftakt zum Thema Solidarität bildete bereits das Oase- Feuer am 01.06.2018, welches sich mit dem Thema „Welterschöpfungstag“ beschäftigte und eine rege Diskussion unterschiedlicher Sichtweisen auf die Endlichkeit unseres Planeten und damit unseres Lebensstils zutage brachte.

Eine weitere Einstimmung auf den Eine Welt- Tag wird das Oasefeuer am Freitag, 15.06.2018, um 19.00 Uhr bieten. An diesem Abend wird die Kampagne des Deutschen Caritasverbandes aus dem Jahr 2014 „Weit weg ist näher als du denkst“ aufgegriffen. Zum Gedenken an den Weltflüchtlingstag am 20. Juni werden wir über Solidarität mit Flüchtlingen in ganz Europa und konkret bei uns vor Ort diskutieren. Türen öffnen und Gerechtigkeit leben – wie geht das in unserem Alltag? Auch hierzu laden wir Sie herzlich ein!

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